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Was ist Bauchtanz????????

Aicha

ORIENTALISCHER TANZ(Bauchtanz)

In den meisten Fällen wird unter orientalischem Tanz vor allem der sogenannte Bauchtanz verstanden. Viele Menschen verbinden damit die schnellen Vibrationsbewegungen der Hüfte
( die sogenannten Shimmy's ), weil sie diese aus Film, oder aus Urlaubserlebnissen her kennen.
Dabei geht es um viel mehr.........

Der Orientalische Tanz, bei uns besser bekannt als " Bauchtanz " heißt ursprünglich " Raks Sharqi", was " Orientalischer Tanz" bedeutet oder'' Tanz des Ostens''. Den Begriff " Bauchtanz" prägten französische Orientreisende des 19. Jahrhundert, wie z.B. Flaubert, die den Tanz als " Danse du ventre" bezeichneten.

Die Bezeichnung ''Bauchtanz'' ist allerdings irreführend, Kopf,Brustkorb,Arme und Hände,Hüften,Bauch,Füße jeder Teil des Körpers ist wichtig.

Kann eine westliche Frau orientalisch tanzen? Ja! Sowohl die Sprache der Musik wie diejenige des Körpers sind universell. Zudem lässt der Tanz auch Spielraum für persönlichen Stil und Eigenschaften.
Jede Frau, ob jung,alt,dick oder mollig,kann ihn ausüben,ihr Temperament,ihre Lebenserfahrung ausdrücken und so ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Orientalischer Tanz...........
.... fördert die Körperwahrnehmung

.... verbessert die Körperhaltung

.... stärkt das Selbstbewusstsein

.... macht Spaß


Die Magie des Orientalischen Tanzes verzauberte schon immer die Menschen mit seinen weichen, wogenden Bewegungen des Bauches und des Beckens der Tänzerin, sowie dem ekstatischen Zittern, welches dem Zuschauer unerklärlich scheint.



Die Ursprünge dieses Tanzes lassen sich weit in vorpharaonische Zeiten zurückverfolgen, wo er seinen Platz im Rahmen der Göttinnenverehrung, der Initiations- und Fruchtbarkeitsriten und als Geburtstanz hatte.

Von Ägypten breitete sich der orientalische Tanz über die gesamte " Alte Welt" aus, beeinflusste die traditionellen Tänze der Völker und erhielt auch selbst Inspirationen. So finden sich heute Elemente des afrikanischen, des indischen und des spanischen Tanzes im Orientalischen Tanz wieder.

Der Orientalische Tanz wurde nicht künstlich geschaffen, sondern ist Ausdruck des ursprünglichen Wissens der Menschen um ihren Körper und ein Symbol weiblicher Lebensfreude. Beim Tanzen selbst ist es besonders wichtig nicht nur technisch einwandfreie Bewegungen zu zeigen , sondern vor allem Gefühl. Gefühle sind dabei nicht nur freudiger Natur. Trauer, Schmerz und Wut sind auch Elemente in der Musik die man ausdrücken kann und soll. Jeder Körper spricht eine eigene Sprache und das Innere wird beim Tanzen nach Außen gekehrt. Jeder Tanz ist untrennbar verbunden mit dem Wesen der Tänzerin. Ist ihr Tanz gelebt und echt, so strahlt sie von innen, ein Tanz der Seele. Nutzt die Tänzerin aber den Tanz zur Selbstdarstellung, so wirkt der Tanz rein äußerlich, ein Tanz der Eitelkeit. Dabei darf man den Unterhaltungswert und Spaß natürlich nicht vergessen. Die Ausstrahlung sollte immer in Vordergrund stehen. Funken müssen auf das Publikum überspringen.


Ganz klar: '' Bauchtanz'' ist nicht gleich ''Bauchtanz''!
Und was als ''tanzender Bauch'' bekannt ist, ist nur ein kleiner,wenn auch wichtiger Teil
des orientalischen Tanzes............