Tulsa King. Meine Fresse, was für eine endgeile Serie. Jedes Mal, wenn Sylvester Stallone als Dwight „The General“ Manfredi auf dem Bildschirm auftaucht, hab ich das Gefühl, dass er genau für dieses Format geboren wurde. Und ganz ehrlich, ich frag mich, warum Sly nicht schon viel früher ins Seriengeschäft eingestiegen ist. Und auch ins Mafia Genre. Er dominiert die Rolle so selbstverständlich, als hätte er nie was anderes gemacht. Eine Wohltat ihm das zuzusehen. Ernsthaft!
Jetzt also Staffel 3. Der neue Trailer hat mich gleichzeitig gehyped und ein bisserl geärgert. Hyped, weil Robert Patrick als Jeremiah Dunmire dabei ist, der Tyrann von Tulsa, und natürlich Samuel L. Jackson, der als Russell Lee Washington Jr. auftaucht. Jackson bringt sofort diese Mischung aus Coolness und Gefahr rein, und die Idee, dass er ein alter Bekannter aus Dwights Knastzeit ist, öffnet so viele spannende Türen. Man weiß sofort: da kommt was Großes.
Geärgert, weil der Trailer den Cliffhanger vom Ende der 2. Staffel auflöst. Warum macht man sowas? Da wartet man monatelang, diskutiert mit Freunden, spekuliert, und dann knallt der Trailer die Antwort hin, noch bevor die Serie startet. Ein bissl schade, weil genau dieses Rätsel Teil der Vorfreude war.
Aber was soll’s, meine Vorfreude ist trotzdem riesig. Ich hab mir fest vorgenommen: Ich warte, bis alle Folgen draußen sind. Erst dann gibt’s ein Wochenende lang nichts anderes außer Tulsa King Staffel 3, Pizza, Cola und null Unterbrechung. Und natürlich bin ich neugierig, wie das Spin-off NOLA King mit Jackson aussehen wird. Wenn das nur halb so spannend wird wie das Original, dann kann Paramount+ sich auf meine verlängerte Abozeit einstellen.
Also ja, Tulsa King bleibt für mich Pflichtprogramm. Ich bin gespannt, ob Dwight diesmal wirklich Kontrolle über Tulsa gewinnt oder ob seine Gegner wieder alles durcheinander wirbeln. Eins ist fix: langweilig wird’s sicher nicht.